Angepinnt Rulantica - ein Baustellenbericht

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  • Rulantica - ein Baustellenbericht

    - Gut Ding will Weile haben! -

    Ein anstehendes Großprojekt sollte mit einer gewissen Portion an Geduld angegangen werden. Um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen, müssen oftmals eine Menge Nerven und Arbeitskraft investiert werden, die kleinen Erfolge auf dem Weg zum Ziel bestärken das Durchhaltevermögen.
    Diese Grundsätze sind sicherlich auch auf die Großbaustelle vor den Toren Rusts anzuwenden. Zwischen Autobahn (A5) und Dorf entsteht die lange geplante Wasserwelt Rulantica, die bislang größte Investition der Inhaberfamilie Mack.
    Auf einer Fläche von 450.000qm wird hier mehr als ein Erlebnisbad gebaut - eine Erlebniswelt rund um das Thema Wasser. In neun thematisierten Bereichen können schon bald spritzige Abenteuer erlebt werden.
    Als Inspiration zur thematischen Gestaltung gilt die nordische Mythologie und die Kultur der Wikinger, ein in der Branche bisher nicht verwendeter und somit unverbrauchter Ansatz.
    Die entstehenden Themenbereiche sind jedoch nicht nur Attraktion für sich, sondern locken mit vielen weiteren, aufregenden Wasserbeschäftigungen.

    Der Eingang zur Wasserwelt führt über einen künstlich angelegten Fjord, welcher den Park vom ebenfalls entstehenden Themenenhotel abgrenzt. Die Fassaden der beiden Gebäude werden den Eindruck einer nordischen Hafenstadt entstehen lassen. Somit kann der Besucher bereits vor Betreten der eigentlichen Parkanlage ins skandinavische Lebensgefühl eintauchen.
    Während das Themenhotel Kronasar bereits ab Juni diesen Jahres bezugsfertig sein soll, lässt der Eröffnungstermin des Wasserparks noch etwas länger auf sich warten. Eine Eröffnung Ende November 2019 ist in Aussicht, auf der Baustelle blickt man diesem Eröffnungstermin optimistisch entgegen. Trotz herausforderndem Zeitplan liegt man gut im Soll.

    Es kann also davon ausgegangen werden, dass das Eingangsportal Rulanticas schon in wenigen Monaten als Tor zu einer großen Markthalle erscheinen wird.
    Der erkennbare Giebel wird bis dahin eine Glasfassade erhalten, außerdem wird ein kleinerer Vorbau entstehen, welcher den Zugang zum dahinterliegenden Foyer beherbergt.

    An einem Ort, an dem normalerweise Lachs, Thunfisch und weitere Meeresbewohner frisch dargeboten und an hungrige Kunden verkauft werden, wird sich der Kassenbereich der Erlebniswelt befinden. Statt verschiedenen Verkaufsständen für Fisch werden hier mehrere Ticketschalter und die Information zu finden sein.
    Die erkennbare Aussparung im Boden stammt vom Einsatz eines schweren Krans, welcher nun nicht mehr benötigt wird. In den kommenden Wochen wird auch diese Lücke geschlossen werden, sodass mit dem weiteren Ausbau des Foyers fortgeschritten werden kann.
    Aus diesem Raum erfolgt ebenfalls der Zugang zum Umkleidebereich. Der zugehörige Durchgang befindet sich am unteren Rand der rechten Säulenreihe.
    Dieser Bereich konnte leider nicht eingesehen werden.

    Passend eingekleidet kann es schließlich losgehen - die nordische Badelandschaft lädt ein.
    Es wird zwei Zugänge zum Erlebnisbereich geben: Der größere von beiden wird zwischen dem Kinderbereich Troll Valley und dem auf Stelzen stehenden Wikingerdorf Rangnakor befinden. Der Aufbau des Dorfes st bereits gut zu erkennen. Ebenso wurden bereits einige Rutschenteile im Inneren der großen Halle verbaut.
    Dies ist für den weiteren Verlauf der Arbeiten besonders wichtig. Denn erst wenn alle Teile die im inneren der Halle angesiedelt sind verbaut wurden, kann damit begonnen werden, das Dach und die Fassade endgültig zu schließen.
    Man hofft, dass der Einbauvorgang in den nächsten Wochen abgeschlossen werden kann.
    Der entstehende Rutschenturm wird einige familienfreundliche Rutschen beherbergen, die einen eher geringen Adrenalinausstoß verursachen dürften.
    Zum Teil führen diese Rutschen übrigens durch die bereits bekannten Cabanas. Dabei handelt es sich um kleine Hütten, die von den Gästen als Rückzugsort während des Parkbesuchs gebucht werden können.


    Der bereits angesprochene zweite Zugang zur Themenwelt befindet sich im Themenbereich Lumafals, welcher auch als Mermaid Grotto bezeichnet wird.
    Von hier bietet sich den Besuchern ein ausführlicher Blick über die Halle und deren Ausmaße.
    Nahezu jeder Teil Rulanticas kann von hier aus eingesehen werden.

    Zu diesem Bereich wird auch das große Wellenbecken gezählt, welches momentan mit einer blauen Plane abgedeckt ist.




    Der Europa-Park zeichnet sich seit langem durch ein besonders vielfältiges Gastronomieangebot aus. Da Essen und Trinken Grundbedürfnisse des Menschen sind, darf es hieran auch in der neuen Wasserwelt nicht fehlen. Während im Wikingerdorf Rangnakor ein Burgerrestaurant den Hunger der Gäste stillen wird, bedient die Einrichtung im Themenbereich Lumafals einen anderen Geschmack. Hier wird ein Pizza- und Pasta-Restaurant mit Front Cooking entstehen. Bei dieser Form des Kochens werden die bestellten Gerichte vor den Augen der Gäste zubereitet. Dem Küchenchef über die Schulter zu schauen, wird hier also kein Problem sein.
    Die Kochstationen werden sich an den beiden hinteren Wänden des Raumes befinden.

    Auch dieses Restaurant wird mit einer fantasievollen Gestaltung aufwarten. Dabei werden den Besuchern einige besondere optische Leckkerbissen geboten. Weitere Details dürfen an dieser Stelle noch nicht verraten werden - einige Überraschungen müssen schließlich gewahrt bleiben.


    Ein verbindendes Element der Wasserwelt stellt der unter Fans bereits freudig erwartete Lazy River dar. In diesem Kanal kann später in einem Schwimmreifen entspannt werden, während die sanfte Strömung für eine Fahrt durch beinahe die komplette Halle sorgt.
    So werden die Themenbereiche Lumafals, Rangnakor, Glaciar Temple und Skog Lagune später auf dem Reifen zu besuchen sein.
    Bisher ist die Strecke des Strömungskanals jedoch noch nicht vollständig, da er bei den Bauarbeiten für den ebenfalls anliegenden Wasserspielplatz Skip Strand stören würde.
    Auf diesem Spielplatz können später die Wracks gesunkener Schiffe entdeckt werden.

    Wer es lieber ein wenig ruhiger angehen lassen möchte, für den dürfte der Ruhebereich Skog Lagune richtig sein. Zwischen moosbewachsenen Felsen, hochgewachsenen Nadelbäumen und gemütlich plätschernden Wasserfällen, lässt sich hier ein wenig Abstand vom Trubel gewinnen.
    Die in den Pool integrierte Bar versorgt die Gäste dabei mit allerlei Annehmlichkeiten, die einen Aufenthalt in Rulantica zu mehr werden lassen, als zu einem Besuch in einem einfachen Erlebnisbad.

    Während die einen an der Poolbar entspannen, muss es für andere hoch hinaus gehen. Diese Möglichkeit bietet Rulantica mit dem zweiten Rutschenturm, der im eisigen Themenbereich Glaciar Temple zu finden sein wird. In der eigens für den Wasserpark entworfenen Mythologie ist dies der Ort, an dem die mächtige Wasserschlange Svalgur von Odin ins Eis gefroren wurde. Ihr Körper und die umliegenden Eisschichten bieten sich nun den adrenalinhungrigen Gästen als Rutschgelegenheit an.
    Unter anderem wird hier der Zugang zur Tornado Wave Rutsche, einer Reifenrutsche mit Steilkurve, auf Besucher warten.
    Damit die schweren Reifen vom Gast nicht bis zum Einstieg der Rutsche getragen werden müssen, werden in Rulantica Förderbänder installiert. Diese tragen den Reifen vom Bodeninveau bis zum gewünschten Einstiegspunkt.
    Am Ende des Vergnügens kann das Gefährt ganz einfach wieder auf dem Förderband platziert werden.



    Auf der Baustelle herrscht reger Betrieb, damit der neue Wasserpark zeitgemäß fertig gestellt werden kann. Die Fortschritte sind deutlich erkennbar und bereits zum jetzigen Zeitpunkt sind die Konturen der einzelnen Bereiche deutlich erkennbar.
    Der nächste große Schritt im Projektplan sieht die Komplettierung des Innenbereichs und das Schließen der Dach- und Fassadenkonstruktion aus Glas vor. Beim ersichtlichen Baufortschritt und dem an den Tag gelegten Arbeitstempo dürfte dies schon bald zu Schaffen sein.
    Einer planmäßigen Eröffnung scheint nach momentanem Stand also nichts im Wege zu stehen.

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    Wir bedanken uns beim Europa-Park für die Möglichkeit der Teilnahme am Foto-Rundgang (3. Januar) und wünschen für den weiteren Projektverlauf alles Gute!

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