Blue Fire Megacoaster

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    • Blue Fire Megacoaster



      Themenbereich: Island
      Eröffnung: 2009

      Höhe: 38m
      Geschwindigkeit: 100km/h
      Länge: 1.056m

      Der Europa-Park steht Kopf!
      Schroffe Felsformationen bilden die Kulisse für eine der spektakulärsten Achterbahnen des Europa-Park. Blue Fire Megacoaster beschleunigt seine Fahrgäste von 0 auf 100km/h in nur 2,5 Sekunden. Zeit zum Durchschnaufen bleibt jedoch kaum, denn der Zug durchfährt vier verschiedene Überkopfelemente.


    • Einer der Züge wurde jetzt mit neuen größeren Soundboxen an den Fußverkleidungen der einzelnen Wagen ausgerüstet, sodass man den Onboardsound deutlicher hört. Scheint auch recht laut zu sein.
      Saß heute in diesem Zug, leider funktionierte der Onboardsound in meinem Wagen nicht :D
      Ich konnte aber den aus dem hinteren Wagen hören, was zumindest für eine gute Lautstärke spricht.

      Auch soll der Zug wohl mit Vibratoren ausgestattet sein, die in der Startposition des Launches einen Effekt erzeugen sollen. Außer dem üblichen Vibrieren des Zugs aufgrund der Soundeffekte hab ich da jedoch keinen unterschied gespürt.
      Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

    • Das wird sicherlich nach und nach bei allen nachgerüstet.
      Man kann das nur nicht zeitgleich machen, da sonst wahrscheinlich Blue Fire für 2-3 Tage nicht fahren kann.
      Ich weiß nicht wie lange so eine Umrüstung dauert, aber in 2 Stunden ist das sicher nicht getan. Und ich kann mir vorstellen, dass so ein Zug danach wieder vom TÜV freigegeben werden muss, wenn elektronische Bauteil verändert oder hinzugefügt wurden.
      Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

    • Am Fahrkompfort wird die wohl kaum was ändern. Der Rest der Strecke bleibt ja davon unbeeinflusst, wenn es im Darkride-Teil mal kurz am Popo kitzelt :D
      Es sei denn das Vibrieren regt die Darmtätigkeit an. Dann könnte das durchaus auch Auswirkungen während der Fahrt haben, hauptsächlich für die Fahrgäste hinter dir :D
      Menschen glänzen durch ihre Schönheit ... Achterbahnen durch ihren Stahl !

    • Ich war am Sonntag drauf, den Sound habe ich nicht anders wahrgenommen. Die Vibration startet wenn der Zug vor dem Abschuss anhält und hört auf sobald er wieder losfährt. Ich empfand diesen Effekt eher als störend und unangenehm. Ein dumpfes grollen hätte ich hier passender gefunden als diese Vibration.
    • Also normalerweise sind LSM Module defakto wartungsfrei, Die Lebenszeit ist (fast) nicht begrenzt, wenn das System korrekt ausgelegt wurde und nicht im Grenzbereich betrieben wird.

      Es gibt "Störfälle" die den Stator (fest an der Bahn) oder die Läufermodule (am Wagen) sehr schnell schädigen können. Einige Beispiele:

      * Wenn ein Läufermodul mit seinem, wirklich starken, Magnetismus Irgendwelche Metallteile aufsammelt, können diese am Stator scheuern und dort Schäden anrichten. Das klingt ziemlich banal ist aber eine sehr sehr häufige Fehleruhrsache. Sowas können Metallspäne sein, die sich irgendwo abgerieben haben, Kronkorken, Haarklammern oder was man sich auch alles so vorstellen kann. In Industrieanlagen sammeln Mover schon einmal Unterlegscheiben oder Muttern auf. Da der Abstand zwischen Stator und Läufer möglichst klein sein muss, scheuert sowas dann sehr schnell oder wird an irgendeiner stelle mit Kraft deformiert oder irgendwo reingedrückt. Das kann dann schwere Schäden bedeuten.

      * Je nach Leistung werden die Statoren auch mit Wasser gekühlt, ich gehe davon aus das auch die Module im Park eine Kühlung haben. Wenn die Kühlung nicht ausreicht oder im Winter z.B. wegen mangelnden Frostschutz in einer Betriebspause einfriert, kann so ein Modul schaden nehmen oder schaltet wegen Übertemperatur ab. Dieser Fehler passiert normal bei vernünftiger Wartung nicht. Zeigt aber schön, das auch "kleinere" Wartungsversäumnisse das ganze System schwer beschädigen können. Das ist aber hier ausgeschlossen, dafür wars nicht kalt genug ;) Bis auf optische Inspektionen sind aber kaum Wartungen nötig.

      * Die Antriebsmodule müssen ebenso wie die Läufermodule unheimlich genau untereinander ausgerichtet sein. Je nach Poldichte unter 1mm Toleranz, ich schätze bei so einer leistungsstarken Anlage max 1-2mm genau. Wenn sich da so ein Modul aufgrund der hohen hohen Kräfte etwas verschiebt, kann es passieren das Antriebsmodule gegeneinander arbeiten. Das kann also passieren, das soetwas schonmal neu justiert werden muss.

      *Durch Betrieb im Grenzbereich oder gar mit überlastet, leiden die Module auf Stator und auf Läuferseite. Dabei können z.B. Magnetfelder im Läufer geschädigt werden was zu einem Austausch führt.

      Es gibt noch viele andere Fehler, (Fehler der Positionserfassung/Encoder, Umrichterfehler, Anschlussabrände usw.) das waren nur allgemeine Beispiele und die bezogen sich nicht auf die Blue Fire konkret ;)

      Wenn das im Detail technisch interessiert, kann ich zur dahinter stehenden Technik gerne mal einen längeren Artikel posten.