Campingplatzbesucher "benachteiligt"

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    • Guten Morgen, erster Beitrag hier, vielleicht stell ich mich andernorts auch noch kurz vor :)

      Aber einstweilen habe ich eine Frage. Ich werd den Drang endlich meine erste Jahreskarte zu kaufen nicht mehr lange zurückhalten können. Da ich aber im Saarland wohne (also etwa 2,5 Stunden) und Benzin scheiß teue rist, werd ich ohne Übernachtungen die CK nie so schön nutzen können wie ich möchte.
      Will auf jedenfall auch mal in ein BHotel, aber für jetzt im Sommer wäre campen auch schön.

      Ich geh aber gern möglichst früh in den Park um noch im Rock Cafe zu frühstücken. Das macht ja aber erst 8.30 auf, wie die Allee eben. Der Nachttarif des Campings geht glaube ich bis 8.00. Wenn ich jetzt am Anreisetag schon um 7.30 oder so da einfahre(wegen Platz finden und Puffer für Stau), muss ich dann noch den Nachttarif mitzahlen? Oder erst die Nächste nacht in der ich wirklich ganz da bin?

      Hat da jemand von euch Erfahrung?

      Liebe Grüße
      Martin
    • Die Sache mit der Dreitageskarte hat vielleicht auch den Hintergrund, dass man den Campingplatz immer wieder in kurzen Zeitabständen „leeren“ möchte. Camper fahren auch gerne mal spontan hin und fragen dann praktisch an der Schranke, ob ein Stellplatz frei ist. Die will man vielleicht nicht auf bis zu drei Tage vertrösten. Hotelbesucher kommen eher nicht spontan und haben daher auch eine Garantie auf einen Übernachtungsplatz. Weiterhin kann es auch einfach sein, dass man durch die Möglichkeit des Dreitagestickets Leute eher ins Hotel locken möchte, da es hier diesen Vorteil gibt.

      Ob Camping billiger oder ebenso teurer Urlaub ist, muss man genauer betrachten. Auf der einen Seite gibt es ganz sicher die, die viel Geld für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil ausgeben. Die andere Hälfte campt aber im Zelt oder kommt mit einem VW Bus, an den noch ein bisschen Ausstattung angebaut wird, sonst aber oft im Alltag als normales Fahrzeug genutzt wird. Diese Leute suchen teilweise aus Überzeugung, teilweise aus finanziellen Zwängen günstige Möglichkeiten, mit der Familie Urlaub zu machen. Es lässt sich daher nicht pauschalisieren, dass Camping preislich mit Hotelurlaub zu vergleichen ist.
    • Nomeco - das mit den 3-Tagestickets sehe ich nicht ganz so wie Du (hab aber keine andere Erklärung). Viele (so mein Eindruck) sind auf dem Camping mit einer CK inkl Parking. Da zahlste nicht mehr viel für eine Nacht...

      Vor einigen Jahren habe ich mein Wohnwagen eine halbe Woche lang leer auf dem Camping stehen lassen (nach Absprache), damit ich ihn nicht in die Schweiz und retour ziehen musste. Es war für mich einfacher die Nachpreise zu zahlen, statt das doppelte an Benzin zu verbrauchen und 2x innerhalb einer Woche nach Rust zu fahren mit dem Wowa
    • Phoenix87 schrieb:

      Wenn ich jetzt am Anreisetag schon um 7.30 oder so da einfahre(wegen Platz finden und Puffer für Stau), muss ich dann noch den Nachttarif mitzahlen?
      ich gehe fest davon aus, dass Du für diese angefangene Stunde den Nachttarif zahlen musst, also 2,50 Euro. Prinzipiell ist der Tagtarif und der Nachttarif vom Stundensatz gleich, nämlich besagte 2,50 Euro. Sie unterscheiden sich nur bezüglich des maximalen Eurobetrages (10 am Tag, 25 in der Nacht). Wenn Du auf Deiner Clubkarte Parken mit drauf hast, zahlst Du für den restlichen Tag dann aber nix mehr (Clubkarte beim bezahlen am Parkscheinautomat einscannen).
    • Jetzt hab ich mir das mit dem 3 Tages Ticket angesehen.
      Beim 2 Tages Ticket spart man ja nur 6,50 Euro.
      Beim drei Tages Ticket immerhin 32 Euro. Aber dafür muss ich auch mindestens 2 Nächte übernachten, zu zweit im Doppel Zimmer mindestens 220 pro Nase in die Übernachtung investieren.
      Dann ist die kleine Einsparung beim Eintritt auch angemessen. Damit sehe ich das dreier Ticket wirklich nur als kleine Anerkennung für Hotelgäste die wirklich schon viel Geld investiert haben und eben NICHT als Benachteiligung für alle anderen.
    • Ach die Klischees. Ich kenne inzwischen sehr viele Leute die richtig viel Geld haben und sich ein Wohnmobil gekauft haben und damit durch die Gegend fahren.

      Wer mal auf Freizeitmessen geht kann schnell feststellen, dass campen nicht mehr das ist was es mal war. Ein Wohnmobil kostet teilweise so viel wie eine kleine Wohnung.

      Aber Hauptsache wieder in die Klischeekiste gegriffen.

      Aber das Argument, dass normale Gäste sich als Camper ausgeben könnten um 30 Minuten früher in den Park zu können leuchtet ein. Und mal ehrlich. Sooo viel schafft man da auch nicht.
      Wir haben damals 2x Wodan und einmal blufire geschafft. Dann kamen schon die ersten Tagesbesucher in Island an. Ein Vorteil ist das für mich nur an richtig vollen Tagen.